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Versand eines Banjos
Am liebsten ist es uns natürlich, wenn wir unsere Instrumente
nie aus der Hand geben müssen. Aber irgendwann ist es doch soweit, es
muss beim Hersteller repariert werden, die Fluggesellschaft kann nicht einsehen,
dass das Zweitinstrument auch mit in die Kabine soll, oder es ist verkauft worden. Kurzum: das Banjo muss als Paket verpackt und verschickt werden. Die
folgenden Ratschläge basieren auf Anweisungen von Tanya Ogsbury von OME Banjos und
auf Gesprächen und Tipps von Banjokollegen.
Vorbereiten
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Don't do it! Wenn es sich irgendwie machen lässt, lass den
Versand bleiben. Kein Banjo ist dafür entworfen, von kraftstrotzenden
Musikbanausen meterweit auf einen Haufen anderer Pakete geworfen zu werden
oder als Unterlage für die Reisekoffer von 5 Familien zu dienen.
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Das Banjo von allen Seiten fotografieren, die Seriennummer
notieren. (falls es verloren geht oder beschädigt wird)
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Alle Saiten soweit lockern, dass der flach gelegte Steg noch eingeklemmt
werden kann. Wer möchte, kann den Steg noch in Seidenpapier wickeln.
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Den Koffer leer räumen. Ein Versand ohne stabilen Koffer
steht nicht zur Debatte!
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Passenden Karton besorgen. Wer seinen Händler noch persönlich kennt
und nicht nur im Internet einkauft, hat hier eindeutig die besseren Karten.
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Versand mit Empfänger absprechen, d.h. Verpackungsform,
Versicherung, Zeitpunkt und Transportunternehmen vereinbaren.
Verpacken
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Alle Hohlräume im Koffer mit elastischem,
stoßabsorbierenden Material ausfüllen. Nichts, aber auch gar nichts darf
hier noch klappern oder wackeln. Gut geeignet ist, neben industriellen luftgefüllten
Noppen, gewöhnliches Zeitungspapier, das sich zusammengeknüllt in jede
Form bringen lässt.
Professionell verpackt
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Der Koffer wird nun seinerseits im Karton mit Füllmaterial
fixiert. Wichtig ist, dass der Koffer nirgends direkten Kontakt mit dem
Karton hat. Damit sich die Polsterung nicht verschiebt, fixiert man das
Material ggf. mit Klebeband am Koffer. Keine Luftlöcher lassen, sonst
setzt sich das Material beim Transport.
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Im Koffer und noch mal im Karton wird das Begleitschreiben
mit den Adressen von
Empfänger und Absender unübersehbar angebracht.
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Auf den Karton wird gut leserlich geschrieben: MUSIKINSTRUMENT - NICHT WERFEN!
bzw. wenn's weiter weg gehen soll FRAGILE!
DO NOT DROP! Das liest zwar kein Mensch, aber wenn es
beschädigt wurde, kann man immerhin darauf verweisen.
Versenden
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Luftfracht ist für größere Strecken generell vorzuziehen, da der Transport
kürzer dauert und weniger Klimastress entsteht. Als Empfänger ziehe ich den
Versand per Spedition und die Selbstabholung am Flughafen als die billigste
Variante vor.
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Die Kosten für den Versand mit einem Paketdienst
variieren, je nach den Maßen des Kartons und dem Gewicht. Die Post hat Aufkleber
ZERBRECHLICH für
das Paket und vermerkt das auch auf der Quittung.
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Das Paket unbedingt und ausreichend versichern. Das kostet
gar nicht mal so viel und spornt den Paketdienst vielleicht zu etwas mehr
Sorgfalt an.
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Nicht gerade in der Weihnachtszeit oder während der
großen Ferien verschicken.
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Mit dem Empfänger vereinbaren, dass er das Eintreffen
sofort meldet.
Weitere Quellen
Wer mir nicht glaubt oder ganz sicher gehen will, kann sich
noch bei einem Kollegen schlau machen:
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